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Instagram-Bilderpuzzle

Bestimmt habt ihr – wenn ihr euch in der Instagram-Welt bewegt – schon mal einen dieser Puzzle-Feeds gesehen. Hier greift ein Bildbeitrag in den anderen und es entsteht ein harmonisches Gesamtbild. 

 

Auch ich habe mich in den letzten Monaten an so einem Feed versucht und diesen auch – mal mehr, mal weniger intensiv – durchgeführt. Denn außer, dass so ein Aufbau etwas vorausschauende Planung kostet, ist so ein Puzzle-Feed kinderleicht gemacht. Und auch für analoge Zeichner & Illustratoren und andere Handmade-Berufe ist so ein Feed möglich – etwas Bearbeitung in Photoshop oder einem anderen Bildbearbeitungsprogramme natürlich vorausgesetzt.

 

Mir hat damals die Bonus-Podcast-Folge von by-Johanna-Fritz geholfen. Für alle visuellen Lerner hier also mal die Bildanleitung ;-)

 

Und so legst du los …

 

Lege dir (in Photoshop) eine neue Datei an, in die du folgende Werte eingibst: 300 x 1200 Pixel bei 72dpi und gerne weißem Hintergrund.

 

 

Erstelle nun über den Menüpunkt ANSICHT ein NEUES HILFSLINIENLAYOUT. Hier gibst du die Werte 3 Spalten und 12 Zeilen ein. Klicke auf okay. 

Nun erhältst du ein längliches „Blatt“, das du in gleichmäßig 100x100 Pixel große Quadrate aufgeteilt hast und gerne dem Beispiel rechts ähneln sollte. In genau dieser Aufteilung erscheinen später auch deine Bilder auf Instagram, wenn du sie Bild für Bild postest.

 

© Saskia Diederichsen / @saskia_diederichsen


Jetzt zum Inhalt …

 

Wie du den Feed nun füllst, bleibt natürlich dir überlassen. Einige Künstler zeichnen direkt auf diesem Blatt und lassen die Zeichnungen/Fotos über die jeweiligen Linien laufen, sodass ein Gesamtwerk im Feed entsteht. Andere – dazu zähle ich mich selbst – zeichnen ihre Bilder erst auf einem separatem Blatt in höherer Auflösung vor. Ich ziehe mir die Bilder dann jeweils als JPEG in meine Feedvorlage und platziere die einzelnen Zeichnungen so, dass ein schönes Gesamtbild entsteht. Um tolle Übergänge zu schaffen, werden ggf. kleine Skizzen eingefügt (Blätter, Blumen …), Sprenkel gesetzt oder oder oder. Grenzen setzt hier nur die Fantasie.

Durch das Einsetzen „fertiger“ Bilder können natürlich auch analog gezeichnete, abfotografierte/gescannte Bilder verwendet werden. Wenn der weiße Hintergrund stört, einfach entfernen (manchmal reicht da schon ein kleines Stück, damit es nicht in das Nachbarbild ragt.)

 

Als kleine Hilfestellung kann man die Ideen der Bilder natürlich etwas vorskizzieren oder auf einem Blatt Papier eine ungefähre Planung festhalten. Challenges usw. helfen übrigens dabei, bestimmte Bilder für bestimmte Tage zu planen!

 

Und wie geht das jetzt einzeln online?

 

Jaaa, das war das, was mir auch am meisten Kopfzerbrechen bereitet hat. Völlig unnötig! Das Speichern der einzelnen Felder ist kinderleicht und passiert (fast) von alleine.

 

Zunächst einmal: bitte speichere deinen Feed ab ;-) Ich habe mir einfach einen Instagram-Ordner angelegt, in den ich den jeweiligen Feed (z.B. Insta-Feed-September) absichere. 

 

Als nächstes geht es an die einzelnen Puzzlestücke, die wir ja gerne zu unterschiedlichen Zeiten posten wollen:

  1. Wähle dafür unter dem Menüpunkt DATEI die Option EXPORTIEREN und dann Speichern für Web (siehe erstes Foto).
  2. Wähle die Slices aus, die du abspeichern möchtest. Hierfür wählst du die Bildteile in den hellblauen Linien (Slices). Wenn diese bei dir nicht angezeigt werden, muss oben links das Symbol mit dem kleinen Messer aktiviert werden (siehe zweites Foto). Bei mehreren Bildern, die du exportieren möchtest, wird einfach die Shift-Taste (Großbuchstaben) gehalten. Ob du die richtigen Quadrate gewählt hast, siehst du daran, dass die angeklickten Flächen kräftiger in der Farbe sind, als die nicht angeklickten.
  3. Drücke auf speichern, wähle deinen Speicherort und ACHTUNG
  4. Wähle unten im Fenster NUR AUSGEWÄHLTE SLICES aus (siehe drittes Foto) sonst wird die ganze Datei gespeichert und es gibt jede Menge weiße Flächen und Linien.
  5. Drücke wieder auf Speichern. Die Bilder werden an deinem Speicherort (z.B. Instagram-Ordner) in einem neuen Ordner mit fester Bildreihenfolge gespeichert. Hier müssen keine Namen hinterlegt werden.
  6. Die Daten sind Fertigung können, je nach Lust & Laune, in deinen Instagram-Feed hochgeladen werden. (Übrigens „liest“ Instagram keine Dateien, also ggf. als Foto auf dem Smartphone Zwischenspeichern oder das ganze gleich z.B. in der TailwindApp auf dem Computer planen.

Wenn du nun alle Bilder in der richtigen zeitlichen Reihenfolge postest, wird dein Feed so aussehen, wie du ihn am Computer geplant hast. Und du kannst dich an deinem persönlichen Puzzle-Feed erfreuen :-)

 


Noch Fragen?

 

Du hast noch eine Frage zur Planung, brauchst noch einen Tipp oder etwas ist nicht gut verständlich?

Schreibe mir gerne eine E-Mail oder eine direkte Nachricht über Instagram. Ich versuche gerne, dir weiter zu helfen.

 

Natürlich freue ich mich auch, wenn dieser Beitrag hilfreich für dich war und du hier einen Kommentar hinterlässt.

Markiere mich auch gerne in deinem neuen Feed – ich freue mich darauf, bald noch mehr Instagram-Kollektionen zu sehen.

 

Bis bald, Saskia


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